Kreislaufwirtschaft in Düsseldorf auf der CVC 2026: Der Klimapakt als Schaufenster für nachhaltige Innovationen
Kreislaufwirtschaft ist längst kein Zukunftsthema mehr, sondern schon heute gelebte Praxis im Düsseldorfer Klimapakt. Für das Netzwerk aus Wirtschaft, Handwerk, Industrie und Institutionen ist die Kreislaufwirtschaft einer der zentralen Ansatzpunkte, um Treibhausgasemissionen zu reduzieren. Denn Fakt ist: Materialeinsatz, Beschaffung und Wiederverwendung beeinflussen den CO₂-Fußabdruck von Unternehmen nennenswert. Genau hier setzt der Düsseldorfer Klimapakt an – praxisnah, branchenübergreifend und lokal verankert.
Getragen wird der Klimapakt von der Landeshauptstadt Düsseldorf, der Handwerkskammer Düsseldorf, der Industrie- und Handelskammer zu Düsseldorf sowie der Kreishandwerkerschaft Düsseldorf. Gemeinsam arbeiten sie in einem starken Netzwerk zusammen, in dem Unternehmen unterschiedlichster Branchen ihre jeweiligen Schwerpunkte einbringen und voneinander lernen können. Im Mittelpunkt steht das gemeinsame Ziel, den Klimaschutz voranzubringen. Partizipation, Kooperation und offener Dialog auf Augenhöhe bilden die Grundlage des Netzwerks und machen den Klimapakt zu einem wirksamen Motor für gemeinsames Handeln und zukunftsweisende Lösungen.
So zeigt sich das Thema Kreislaufwirtschaft in Düsseldorf in vielen Facetten. Die Industrie konzentriert sich auf eine höhere Materialeffizienz, den Aufbau geschlossener Stoffkreisläufe und nachhaltige Lieferkette. Forschungsprojekte wie das geplante Baustofflager Düsseldorf greifen die Bedarfe gezielt auf, während kreislaufwirtschaftliche Landmarken, wie das The Cradle im Düsseldorfer Medienhafen, die Theorie bereits im großen Stil in die Praxis umgesetzt haben. Im Handwerk nehmen Langlebigkeit, Reparatur und die konsequente Wiederverwendung von Materialien einen besonderen Stellenwert ein. Oft sind es bereits small-scale Lösungen, die leicht übertragbar sind, sich schnell umsetzen lassen und ebenfalls Treibhausgasemissionen reduzieren.
Auch unser Gemeinschaftsstand auf der CVC wurde in diesem Sinne nach zirkulären Prinzipien gestaltet. Materialien aus bestehenden Nutzungskontexten wurden wiederverwendet und direkt in den Standbau integriert. So wird Kreislaufwirtschaft unmittelbar erlebbar – ein guter Grund, näher hinzuschauen und den Stand zu besuchen.
Auf der Circular Valley Convention 2026 zeigt der Düsseldorfer Klimapakt, als lebendiges Schaufenster, was in Düsseldorf bereits möglich ist. Besucherinnen und Besucher können sich hier nicht nur über den Klimapakt informieren, sondern auch die innovativen Lösungen der beteiligten Akteure entdecken. Viele dieser Angebote sind interaktiv angelegt, können angefasst und ausprobiert werden und lassen sich im direkten Gespräch einordnen.


