EPSON auf der CVC 2025
Epson setzt auf Innovation und Kreislaufwirtschaft: Auf der Circular Valley Convention in Düsseldorf hat das Unternehmen seine Vision für eine nachhaltige Zukunft präsentiert. Im Mittelpunkt standen ressourcenschonende Technologien und die Schließung von Materialkreisläufen – vom Recycling von Papier bis hin zur Reduktion von Wasserverbrauch in der Textilproduktion. Experten wie Andreas Asel gaben spannende Einblicke in Technologien wie das PaperLab und die Dry-Fiber-Technologie, während auch Epson’s Roboterlösungen und Farbetikettendrucker praktische Lösungen für eine zirkuläre Wirtschaft zeigten.
Ressourcenschutz und der Kreislaufgedanke sind zentraler Bestandteil der Epson Umweltvision 2050: Ziel ist, Epson Technologien dafür einzusetzen, den Wandel hin zu einer nachhaltigen Kreislaufwirtschaft zu vollziehen. Produktionsprozesse werden so gestaltet, dass Ressourceneinsatz und Abfälle minimiert und wo möglich Kreisläufe geschlossen werden. Können Abfälle nicht reduziert werden, wird nach Möglichkeiten gesucht, diese direkt vor Ort an den Epson Standorten wiederzuverwenden und dem Produktionsprozess hinzuzufügen bzw. wo nicht möglich, fachgerecht zu recyceln.
Ein wesentlicher Ansatz von Epson für den Kreislaufgedanken ist auch die Investition in technologische Innovationen, die ressourcenschonend arbeiten. Rund 1,5 Mio. Euro werden täglich in Forschung und Entwicklung investiert. Diese Innovationen beziehen sich sowohl auf die Weiterentwicklung der schon bestehenden Drucktechnologie (Heat-Free) als auch ganz neue Ansätze.
Eine dieser Innovationen ist die Epson Dry-Fiber-Technologie. Die Idee entstand ursprünglich in den Produktionsstätten des Unternehmens. Die anfallende Kartonage sollte sinnvoll wiederverwendet werden. Ingenieure des japanischen Unternehmens entwickelten aus diesem Grundgedanken heraus eine ganz eigene Technologie: die Dry-Fiber-Technologie (Trockenfasertechnologie) und später auch eine Maschine, das PaperLab. Die Maschine produziert, vereinfacht gesagt, aus altem Büropapier neues Papier, mit nur minimalem Wassereinsatz. Das dahinterstehende Prinzip: das Papier wird zunächst zerfasert und dann wieder neu zusammengesetzt. Dieses Prinzip lässt sich auch auf weitere Materialien übertragen. Aktuell gibt es Projekte von Epson, die an dem Recycling von Kleidungsstücken arbeiten. So stellte der japanische Designer Yuima Nakazato seine bereits zweite Kollektion auf der Fashion Week in Paris vor, die u.a. so recycelte Kleidungsstücke enthielt. Ein weiterer Aspekt neben dem Schließen von Kreisläufen ist hier die Reduktion von Wasser in der Produktion von Textilien. Eine Studie des Unternehmens ergab, dass es im Schnitt knapp 700.000 Liter Wassers bedarf, um die Kleidung in einem durchschnittlichen deutschen Kleiderschrank zu produzieren). Auf der Circular Valley im März stand mit Andreas Asel ein Epson Experte für Fragen rund um die Dry Fiber Technologie und das PaperLab Rede und Antwort. Er zeigte die produzierten Papiere und Beispiele von Büromaterial, das via PaperLab erstellt werden kann.



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